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 LOKRUNDSCHAU 242

Dampfnostalgie bei der Achenseebahn und moderner Personennahverkehr und Güterverkehr sowie Dampf pur bei der Zillertalbahn

Vom ÖBB-Bahnhof Jenbach führt eine meterspurige Zahnradbahn zum Achensee. Außerdem ist dieser Bahnhof, der an der Hauptmagistrale München – Rosenheim – Kufstein – Innsbruck (– Brenner/Bregenz) liegt, Anfangsbahnhof der Schmalspurbahn in das Zillertal.

Während bei der Achenseebahn vom Frühjahr bis Herbst die Züge ausschließlich mit Dampflokomotiven verkehren, führt die Zillertalbahn einen ganzjährigen Personenverkehr mit modernen Triebwagen und Diesellokomotiven sowie Güterverkehr durch. Außerdem verkehren zur Freude der Touristen auch zahlreiche Regel- und Sonderzüge mit Dampflokomotiven.

Frank Licht

Die Achenseebahn
Die 1889 gegründete Achenseebahn (AB) im Bundesland Tirol ist eine von drei Zahnradbahnen in Österreich. Während die Schafberg- und die Schneebergbahn neben Dampfbetrieb zusätzlich Dieseltriebwagen einsetzen, verkehren bei der 6,8 Kilometer langen Achenseebahn mit einer Spurweite von 1.000 mm planmäßig nur Dampflokomotiven (siehe auch LRS 221/2005). Vom 532 m über NN liegenden Bahnhof Jenbach ist bis zum 922 m hohen Achensee ein Höhenunterschied von rund 400 m zu überwinden. Dies erfolgt mittels einer Zahnstange Typ Riggenbach und einer Steigung von 160 ‰. Der Zahnstangenabschnitt beginnt unmittelbar nach der Ausfahrt in Jenbach und ist durchgehend mit einer Länge von 3,5 Kilometer bis zum Bahnhof Eben. Von dort bis zum Schiffsanleger am Achensee verkehren die Züge im Adhäsionsbetrieb. Eingesetzt werden drei Dampflokomotiven (Bn2zt) mit verkuppeltem Triebwerk der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr 1889. Die aus einem oder zwei zweiachsigen, nostalgischen Personenwagen bestehenden Züge werden zwischen Jenbach und Eben geschoben. Dort setzt die Dampflokomotive um und befördert den Zug zum Endbahnhof Seespitz am Achensee. Hier erfolgt ebenfalls ein Umsetzen der Lokomotive. Bei der Rückfahrt nach Jenbach werden die Züge gezogen.

Bahnhof Jenbach mit
fünfständigem Lokschuppen und Werkstatt sowie
Bekohlungsanlage der Achenseebahn. Rechts hinten im Bild
Zahnraddampflok Nr. 2 »Jenbach« beim Wassernehmen, daneben
ein nostalgischer Personenwagen der Achenseebahn. Im Lokschuppen links
ist die Diesellok Schöma und rechts daneben ein weiterer
historischer Personenwagen zu erkennen. Im Vordergrund links das
Technische Denkmal mit einem Personenwagen der
Hungerburg-Standseilbahn Innsbruck. Foto am 30. September 2008: Frank
Licht.
Bahnhof Jenbach mit fünfständigem Lokschuppen und Werkstatt sowie Bekohlungsanlage der Achenseebahn. Rechts hinten im Bild Zahnraddampflok Nr. 2 »Jenbach« beim Wassernehmen, daneben ein nostalgischer Personenwagen der Achenseebahn. Im Lokschuppen links ist die Diesellok Schöma und rechts daneben ein weiterer historischer Personenwagen zu erkennen. Im Vordergrund links das Technische Denkmal mit einem Personenwagen der Hungerburg-Standseilbahn Innsbruck. Foto am 30. September 2008: Frank Licht.

Die Achenseebahn verkehrt im Sommerhalbjahr von 8.40 Uhr bis 16.40 Uhr annähernd stündlich beziehungsweise anderthalbstündlich, während in der Vor- und Nachsaison nur drei Zugpaare fahren. Von Jenbach nach Seespitz halten die Züge am Haltepunkt Burgeck, im Bahnhof Eben und am Haltepunkt Maurach.

Der neun Kilometer lange, einen Kilometer breite und 133 m tiefe, fjordähnliche Achensee ist ein beliebtes Ausflugs- und Reiseziel zwischen Karwendel- und Rofangebirge. In Seespitz haben alle Züge Anschluss an die Achenseeschifffahrt nach Pertisau, Gaisalm und Achenkirch (Scholastika). Für die dampfbetriebenen Nostalgiezüge gelten besondere Fahrpreise. Ferner wird ein ÖBB-Kombiticket Achensee Bahn und Schiff angeboten.

Eine Fahrt von Jenbach nach Seespitz dauert 45 Minuten. Die zweiachsigen, offenen oder geschlossenen Reisezugwagen mit Dach und Holzbänken haben einen creme-roten Außenanstrich. Wie zu Kaisers Zeiten gelangt der Schaffner nur über das außen liegende Trittbrett der Waggons zu den Fahrgästen.

Kreuzungsbahnhof für die Züge ist die Station Eben. Vor jeder Rückfahrt nach Jenbach nimmt die Dampflokomotive im Bahnhof Seespitz Wasser aus dem Achensee.

Im Bahnhof Jenbach ist die Betriebsleitung und Zentrale der Achenseebahn. Die drei eingesetzten Dampflokomotiven sind hier beheimatet. Wartungs- und Reparaturarbeiten werden im fünfständigen Lokschuppen durchgeführt, ferner sind dort alle technischen Anlagen wie Wasserkran, Bekohlungsanlage etc. vorhanden.

Für Bauarbeiten und zur Unterhaltung der Strecke werden eine zweiachsige Diesellok Typ Schöma sowie Bahndienstwagen eingesetzt. Im Bahnhof Jenbach sind mehrere Rangiergleise vorhanden, außerdem in Eben und in Seespitz Umfahrgleise. Alle Weichen sind handbedient. Die Bahnübergänge zwischen Jenbach und Seespitz sind unbeschrankt. Vor stark befahrenen Straßen, so in Eben und Maurach, sind an den österreichischen Andreaskreuzen Zusatzschilder »Pfeifsignal« und »Stop«-Tafeln aufgestellt. In Jenbach neben dem Lokschuppen befindet sich als technisches Denkmal ein Personenwagen der Innsbrucker Hungerburg-Standseilbahn.

Bahnhof Seespitz am Achensee,
mit einfahrendem historischen Personenzug aus Richtung Jenbach,
bespannt mit der Zahnraddampflok Nr. 2 »Jenbach«. Foto am
30. September 2008: Frank Licht.
Bahnhof Seespitz am Achensee, mit einfahrendem historischen Personenzug aus Richtung Jenbach, bespannt mit der Zahnraddampflok Nr. 2 »Jenbach«. Foto am 30. September 2008: Frank Licht.

Lokomotiven der Achenseebahn

Dampflokomotiven:
Lok 1 »Eben« Bn2zt 1889 / Nr.701 Floridsdorf LüP 5.650 mm btf
Lok 2 »Jenbach« Bn2zt 1889 / Nr.702 Floridsdorf LüP 5.650 mm btf
Lok 3 »Achenkirch« Bn2zt 1889 / Nr.703 Floridsdorf LüP 5.650 mm btf
Lok 4 Bn2zt 1889 / Nr.704 Floridsdorf LüP 5.650 mm 1955++

Alle Dampflokomotiven mit verkuppeltem Triebwerk (Adhäsions- und Zahnradbetrieb Typ Riggenbach); Spurweite 1.000 mm; Vorräte: Wasser 3 m³; Kohle 350 kg Steinkohle.

Diesellok
B-dm 1948 / Nr.900 Schöma 80 PS 1995 ex Inselbahn Langeoog (Kö3

Bahnhof Seespitz am Achensee
– Rangierdienst der historischen zweiteiligen Zuggarnitur,
bespannt mit der Zahnraddampflok Nr. 2 »Jenbach«. Foto am
30. September 2008: Frank Licht.
Bahnhof Seespitz am Achensee – Rangierdienst der historischen zweiteiligen Zuggarnitur, bespannt mit der Zahnraddampflok Nr. 2 »Jenbach«. Foto am 30. September 2008: Frank Licht.

Die Zillertalbahn
Infrastruktur(!nl) Die in den Jahren 1900  1902 erbaute, 32 Kilometer lange Zillertalbahn (ZB) von Jenbach nach Mayrhofen führt durch dicht besiedelte Gebiete im Bundesland Tirol. Die Zillertalbahn wurde mit einer Spurweite von 760 mm errichtet. Bedient werden die Bahnhöfe Strass, Schlitters-Bruck, Fügen-Hart, Uderns, Kaltenbach-Stumm, Aschau, Zell am Ziller und Ramsau-Hippach sowie die Bedarfshaltepunkte Rotholz, Fügen-Gagering, Kapfing, Erlach und Ramsau-Bühel sowie der Haltepunkt Ried. Die neuen Haltepunkte Angererbach-Stumm und Zell am Ziller-Museum werden zurzeit errichtet.

Der Oberbau wurde bis zum Sommer 2004 umfassend rekonstruiert, zuletzt zwischen Kaltenbach und Aschau sowie zwischen Ramsau und Mayrhofen. Zurzeit erfolgt der zweigleisige Ausbau der Strecke zwischen Kaltenbach und Aschau sowie zwischen Zell am Ziller und Ramsau. Dadurch können Kreuzungen und Überholungen auf der freien Strecke durchgeführt werden. Neue Brücken und Unterführungen wurden gebaut und so stark befahrene Bahnübergänge durch diese ersetzt. In Fügen zur Firma Binder und in Uderns zum Gewerbegebiet sind jetzt neue Unterführungen vorhanden. Zwischen Jenbach und Mayrhofen besteht noch eine Anzahl von Bahnübergängen. Der größte Teil davon wird durch moderne elektronische Halbschranken- und Lichtzeichenanlagen gesichert. Einige Feldwege und Fußgängerüberwege sind unbeschrankt. Zusätzlich werden bei diesen zum Teil an den österreichischen Andreaskreuzen Zusatzschilder »Pfeifsignal« und »Stop«-Tafeln angebracht. Die Zugleitung befindet sich in Jenbach. Die Weichen der Bahnhöfe werden von hier elektronisch fernbedient. Früher erfolgte die Steuerung per Funk. Jetzt sind die Stationen durch Glasfaserkabel miteinander vernetzt. Das Zugleitsystem erfolgt per Computer direkt an die Triebfahrzeugführer. Außerdem ist dadurch eine elektronische Fahrgastinformation mit Anzeigetafel auf den Bahnhöfen möglich.

An den Bahnanlagen werden umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt. Zum Einbringen des Schotters wurden zweiachsige Schüttgutwagen Tm von der Steiermärkischen Landesbahn (STLB) angemietet bzw. gekauft. Neue Unterschottermatten wurden verlegt. Die Bahnübergänge wurden zum großen Teil mit neuen Gummigleisabdeckplatten der Firma Strail ausgerüstet. Zusätzlich wird als Lärmschutzmaßnahme das Schienenschleifen durchgeführt. An den unbesetzten Haltestellen »Halt auf Verlangen« wurden selbst entworfene Signalanlagen mit einem Halteknopf zum Betätigen durch den Fahrgast aufgestellt. Dadurch kann ein unnötiges Abbremsen und Anfahren der Züge vermieden werden.

In Schlitters-Bruck und in Fügen-Hart bestehen Anschlussgleise, welche dem Güterverkehr dienen. Die Direktion und die Betriebsleitung der Zillertalbahn sind in Jenbach. Dort ist auch die Werkstatt mit Lokschuppen und den technischen Behandlungsanlagen für die Diesel- und Dampfloks (Tankstelle, Bekohlungsanlagen, Wasserkran etc.). Weiterhin bestehen hier umfangreiche betriebliche Anlagen zur Wartung und Reinigung der Züge. Ferner sind in Jenbach Abstellanlagen mit Remisen sowie Rollwagenrampen zum Wagenübergang an die ÖBB vorhanden. Im Rangierdienst werden zwei zweiachsige Diesellokomotiven eingesetzt.

Eine dreiteilige
Triebwagengarnitur der Zillertalbahn steht im Bahnhof Fügen
abfahrbereit in Richtung Jenbach. Foto am 28. September 2008: Frank
Licht.
Eine dreiteilige Triebwagengarnitur der Zillertalbahn steht im Bahnhof Fügen abfahrbereit in Richtung Jenbach. Foto am 28. September 2008: Frank Licht.

Der Personenverkehr(!nl) Die Mehrzahl der Reisenden bei der Zillertalbahn sind Urlauber und Touristen sowie zusätzlich Schüler und Pendler zu den Zentren um Jenbach und Mayrhofen. Im Sommer überwiegt der Anteil von Wanderern, teils mit Fahrrädern. Außerdem befördert die Zillertalbahn Anreisende zum ganzjährigen Hintertuxer Gletscher-Skigebiet (3.250 m). Im Winterhalbjahr steigt die Anzahl der Urlauber nach den Skizentren um Hochfügen, Zell (Gerlos) und Mayrhofen.

Die Zillertalbahn führt zwischen Jenbach und Mayrhofen einen umfangreichen Personenverkehr mit dreiteiligen Triebwagen durch. Dieser erfolgt in der Hauptverkehrszeit von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr stündlich beziehungsweise halbstündlich vertaktet. Teilweise werden auch moderne behindertengerechte Steuer- und Mittelwagen im Wendezugbetrieb, bespannt mit vierachsigen Diesellokomotiven der Firma Gmeinder (D 13 – D 16), eingesetzt. Außerhalb der Hauptverkehrszeiten und zusätzlich am Tag verkehren durch die Zillertalbahn betriebene Niederflurbusse. Durch die Werkstatt in Jenbach wurden in den Triebwagen zusätzliche, von der Firma Empl in Kaltenbach gefertigte Hebebühnen für Rollstuhlfahrer eingebaut.

Jeder Zug ist mit einem Zugbegleiter besetzt, welcher Fahrkarten verkauft sowie Aufgaben zur Information, zum Service und zur Betreuung der Reisenden wahrnimmt. Die Zillertalbahn betreibt vom Standort Mayrhofen aus drei Buslinien. So verkehren mehrmals täglich bis zur Krone der Staumauer des Zillergrund-Stausees, nach Schwendberg über Hippach – Sportalm und nach Hochfügen behindertengerechte Busse. Die Zillertalbahn ist seit 1995 Mitglied im Tiroler Verkehrsverbund (VVT).

Dreiteiliger Triebwagen der
Zillertalbahn auf der Fahrt von Jenbach nach Mayrhofen zwischen
Ramsau-Hippach und Mayrhofen. Foto am 1. Oktober 2008: Frank
Licht.
Dreiteiliger Triebwagen der Zillertalbahn auf der Fahrt von Jenbach nach Mayrhofen zwischen Ramsau-Hippach und Mayrhofen. Foto am 1. Oktober 2008: Frank Licht.

Güterverkehr(!nl) Die Zillertalbahn betreibt auch einen umfangreichen Güterverkehr. Von Jenbach verkehren nach Fügen-Hart mehrmals täglich Güterzüge, welche mit einer Diesellok der Bauart D 13 – D 16 bespannt werden. Auf vierachsigen Rollwagen werden regelspurige Güterwagen verladen. Hauptkunde ist die Firma Binder Holz in Fügen, welche Rohholz im Eingang erhält. Die Fertigprodukte Schnittholz, Holzbauteile und Parkett werden ebenfalls per Zillertalbahn abgefahren. Vom Bahnhof Fügen wird eine Anschlussbahn mit mehreren Ladegleisen angefahren. Außerdem besteht in Schlitters ein Anschlussgleis zu einem Sägewerk, welches ebenfalls bedient wird. Im Bahnhof Jenbach erfolgt der Übergang von beziehungsweise nach den Zügen der ÖBB. In der Perspektive sollen Rollböcke eingesetzt werden.

Bahnhof Jenbach mit den
Betriebsanlagen der Zillertalbahn. Diesellok D 11, Bauart
Orenstein & Koppel beim Rangierdienst der historischen
Personenwagen. Foto am 30. September 2008: Frank Licht.
Bahnhof Jenbach mit den Betriebsanlagen der Zillertalbahn. Diesellok D 11, Bauart Orenstein & Koppel beim Rangierdienst der historischen Personenwagen. Foto am 30. September 2008: Frank Licht.

Dampfbetrieb(!nl) Auf der Zillertalbahn verkehren zur Freude der Touristen in der Hauptreisezeit (Sommer- und Winterferien) täglich zwei planmäßige Züge mit Dampflokomotiven. Außerhalb dieser Zeiten werden an einigen Tagen wie am Freitag und Samstag einmal Züge mit einer Dampflok bespannt. Zum Einsatz gelangen zweiachsige historische Reisezugwagen und auch einige vierachsige Reisezugwagen mit rotem Außenanstrich.

Als Zuglok dient meist die einzige in Österreich vorhandene Uh-Dampflok Nr. 5 beziehungsweise eine ex bosnische Schlepptenderlokomotive mit Funkenkobelschornstein. Zusätzlich fahren Sonderzüge. Besondere Reisezugwagen sind der in Rumänien generalsanierte zweiachsige Personenwagen zweiter Klasse B 20 sowie der vierachsige Kristallwaggon als Bistro-/Bar- und Buffettwagen (Inneneinrichtung mit Swarovski- Kristallen).

Bei der Zillertalbahn erfolgt eine Ausbildung zum Hobby-Lokführer. Dazu wird die zweiachsige Hobbylok eingesetzt.

Bahnhof Mayrhofen mit
planmäßigem historischen Dampfzug, bespannt mit der
Schlepptenderlok Nr. 4 (Kraus & Co. Linz) ex Bosnien mit
Funkenkobelschornstein an einem verregneten Tag. Foto am
3. Oktober 2008: Frank Licht.
Bahnhof Mayrhofen mit planmäßigem historischen Dampfzug, bespannt mit der Schlepptenderlok Nr. 4 (Kraus & Co. Linz) ex Bosnien mit Funkenkobelschornstein an einem verregneten Tag. Foto am 3. Oktober 2008: Frank Licht.

Fahrzeuge (Spurweite 760 mm) der Zillertalbahn

Diesellokomotiven
D 8 MD 18 S dh 540 PS 1967 Orenstein & Koppel Dortmund
D 9 MD 18 S dh 540 PS 1967 Orenstein & Koppel Dortmund
D 10 DHL 600 JZ 740 dh 600 PS 1970 DURO DAKOVIC Jugoslawien
D 11 MV 8 dh 140 PS 1960 Orenstein & Koppel Dortmund
D 12 MV 8 dh 140 PS 1959 Orenstein & Koppel Dortmund
D 13 B‘-B dh Lupo 746 kW 2004 GLG Gmeinder Mosbach
D 14 B‘-B dh Lupo 746 kW 2004 GLG Gmeinder Mosbach
D 15 B‘-B dh Lupo 746 kW 2007 GLG Gmeinder Mosbach
D 16 B‘-B dh Lupo 746 kW 2007 GLG Gmeinder Mosbach

Alle Dieselloks: roter Außenanstrich, gelbe Zierstreifen, gelbe beziehungsweise weiße Anschrift Zillertalbahn, Logo Z; Dieselloks D 15 und D 16 sind mit Rußpartikelfilter und verbesserter Federung ausgestattet.

Dampflokomotiven
Nr.2 C1’t-n2 BR U 144 kW 4506 1900 Kraus & Co Linz 1)
Nr.3 C1’t-n2v BR Uv 161 kW 4790 1902 Kraus & Co Linz 2)
Nr.4 D1’-h2 225 kW 6035 1909 Kraus & Co Linz 3)
Nr.5 C1’-h2t Uh 250 kW 1521 1930 Kraus & Co Linz 4)
Nr.6 B-n2t 44 kW 7182 1916 Krauss München 5)

1) Lok »Zillertal«: Kessel AW Meiningen 1991 mit Funkenkobelschornstein 2) Lok »Tirol«:Kessel AW Meiningen 1991 3) ex. Bosnien 83 -076 (BHLB): Kessel Tschuda Graz 2007; Schlepptenderlok mit Funkenkobelschornstein; 1993 HU Meiningen 4) Lok »Gerlos«: Kessel Tschuda Graz 2005 5) »Hobbylok«: Kessel Tschuda Graz 2008

Uh-Dampflok Nr. 5
»Gerlos« der Zillertalbahn beim Rangierdienst im Bahnhof
Mayrhofen. Foto am 1. Oktober 2008: Frank Licht.
Uh-Dampflok Nr. 5 »Gerlos« der Zillertalbahn beim Rangierdienst im Bahnhof Mayrhofen. Foto am 1. Oktober 2008: Frank Licht.

Triebwagen
VT 3 – 8 dreiteilig 301 kW 1984 – 1998 Jenbach MAN-Motor D 2876

Steuerwagen (mehrere): Der 1984 in Jenbach gebaute VS 4 wurde nach einem Unfall neu aufgebaut und erhielt ein Führerhaus mit neuem Fahrpult, eine Klimaanlage sowie ein Mehrzweckabteil am Wagenende.

VS Schmalspur-Steuer- und Mittelwagen (3 Steuer- und 5 Mittelwagen)
Typ LüP zul. Höchstgeschwindigkeit Sitzplätze (2. Kl)
Steuerwagen 18.500 mm 80 km/h 58
Mittelwagen 17.500 mm 80 km/h 58

Alle Wagen sind klimatisiert und behindertengerecht ausgestattet, verfügen über Niederflurzustiege und Schwenkschiebetüren. Hersteller der Wagen ist ZOS Vrutky in der Slowakei. Entwickelt wurden die Wagen bei Molinari Engineering in Jenbach.

Bahnhof Mayrhofen –
historische Wagengarnitur des planmäßigen Dampfzuges mit
dem zweiachsigen Personenwagen »Gemeinde Aschau« an einem
verregneten Tag. Foto am 3. Oktober 2008: Frank Licht.
Bahnhof Mayrhofen – historische Wagengarnitur des planmäßigen Dampfzuges mit dem zweiachsigen Personenwagen »Gemeinde Aschau« an einem verregneten Tag. Foto am 3. Oktober 2008: Frank Licht.

Des Weiteren sind zwei- und vierachsige historische Reisezugwagen und ein zweiachsiger Gepäckwagen, teils mit Speichenrädern, im Bestand. Hervorzuheben ist der zweiachsige, generalsanierte 2. Klasse-Wagen B 20 »Gemeinde Aschau«. Ein vierachsiger Kristallwaggon mit Inneneinrichtung von Swarovski Kristall, der als Bistro-/Bar- und Buffettwagen dient, sowie ein vierachsiger 2. Klasse-Wagen mit Gepäckabteil für Fahrrad- und Rollstuhltransport. Alle Reisezugwagen tragen einen roten Außenanstrich.

Für den Gütertransport und den Unterhaltungsdienst stehen diverse schmalspurige Güterwagen der Gattung G und O, Plattenwagen und Baudienstwagen, teilweise von der STLB angemietete Schüttgutwagen des Typs Tm und einige Arbeitsfahrzeuge wie Kran, Schneepflug zur Verfügung.

Für den Transport von Normalspurgüterwagen dienen vierachsige Rollwagen. Der Rollbockbetrieb ist in Planung.

Quellen:
Infomaterial Achenseebahn
Infomaterial Zillertalbahn


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Letzte Aktualisierung am 25. Februar 2009

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