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 LOKRUNDSCHAU 251

Kurzmeldungen

Arriva-Aktionäre stimmen DB-Übernahmeangebot zu

DB-Personenverkehr in europäischer Dimension
(ms/dbK) Die Aktionäre von Arriva plc. haben am 17. Juni 2010 für das Angebot der Deutschen Bahn AG gestimmt. Vorbehaltlich der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden ist der Vollzug der Transaktion für Ende August 2010 geplant. Die Deutsche Bahn strebt an, zu diesem Zeitpunkt Arriva von der Londoner Börse zu nehmen und als eigenständige 100-Prozent-Tochter der DB UK Holding Limited fortzuführen. Der Vorstandsvorsitzende der DB AG, Rüdiger Grube: »Mit den erfolgreichen Bus- und Schienenverkehren von Arriva in zwölf europäischen Ländern wird die Deutsche Bahn in eine neue Dimension des Personenverkehrs vorstoßen.« Auch nach der Übernahme soll die Marke Arriva außerhalb Deutschlands erhalten bleiben. Ebenso setzt die DB auf eine enge Zusammenarbeit mit dem bisherigen Management von Arriva.

Am 7. August 2010 stand 223 068 mit dem verspäteten »ALEX« Richtung München abfahrbereit in Schwandorf. Michael Mrugalla war mit seiner Kamera vorbei.
Am 7. August 2010 stand 223 068 mit dem verspäteten »ALEX« Richtung München abfahrbereit in Schwandorf. Michael Mrugalla war mit seiner Kamera vorbei.

Unfairer Wettbewerb auf Europas Schienen

Deutsche Bahn legt neuen Wettbewerbsbericht vor
(ms/dbK) Im Gegensatz zu Deutschland sind in vielen europäischen Ländern die Eisenbahnmärkte noch weit entfernt von einem fairen Wettbewerb. Tatsächlich fahren nirgendwo auf der Welt mehr Wettbewerber auf einem Eisenbahnnetz als in Deutschland: Rund 320 Eisenbahnverkehrsunternehmen sind aktuell Kunden der DB Netz AG. Anders sieht es auf europäischer Ebene aus. »Die europäischen Schienenverkehrsmärkte sind zum Teil überhaupt nicht geöffnet, zum Teil sind die Zugangsrechte nicht effektiv durchsetzbar«, erklärte DB-Vorstandsvorsitzender Rüdiger Grube bei der Vorstellung des Wettbewerbsberichts 2010 am 19. Mai 2010 gegenüber den Medien. Er mahnte daher erheblichen Handlungsbedarf bei den europäischen Regierungen an.

Die 253 014 der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) wartete am 16. August 2010 in Gerolstein auf neue Aufgaben. Foto: Michael Mrugalla
Die 253 014 der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) wartete am 16. August 2010 in Gerolstein auf neue Aufgaben. Foto: Michael Mrugalla

Aufgrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise gab es 2009 im Güterverkehr einen verkehrsträgerübergreifenden Einbruch bei der Verkehrsleistung in Deutschland. Die Schiene war davon mit einem Rückgang um 17,1 Prozent stärker betroffen als die Binnenschifffahrt ( 16,2 Prozent) und die Straße ( 10,2 Prozent). Grube wies darauf hin, dass im Jahr 2009 mehr als 52.000 Anmeldungen für Fahrplantrassen in Deutschland unter der Kontrolle der Bundesnetzagentur beanstandungsfrei erfüllt worden seien – ein neuer Rekord. Grube: »Auf der Schiene in Deutschland geht es also fair zu.« Die Wettbewerber der Deutschen Bahn erreichten 2009 im Güterverkehr einen Marktanteil von 24,5 Prozent (+3,4 Prozentpunkte gegenüber 2008) und im Personenverkehr von 20,3 Prozent (+1,9 Prozentpunkte gegenüber 2008). Mit Blick auf die Wettbewerbssituation im europäischen Ausland sieht Grube übergreifend vier Defizite:

  1. »Wir haben Gesetzgebungs- und Vollzugsdefizite.« Um die Wettbewerbsverzerrung aufzuheben, sei es daher höchste Zeit, die vollständige Liberalisierung des Schienenpersonenverkehrs in Europa durchzusetzen. Solange es keine umfassende und vor allem einheitliche Liberalisierung des Personenverkehrs in Europa gebe, sei es völlig inakzeptabel, dass die EU-Kommission die Regeln für diejenigen noch verschärfen wolle, die bereits Wettbewerb zuließen. Beim Schienengüterverkehr sei der Wettbewerb zwar weiter fortgeschritten, doch in der Praxis erlebe die DB, dass sie als Wettbewerber massiv behindert werde. Es fehle in zahlreichen Ländern an Regulierungsinstanzen, um die europarechtlichen Vorgaben effizient umzusetzen.
  2. Auch beim Wettbewerb der verschiedenen Verkehrsträger untereinander stimmen nach Auffassung von Grube die Rahmenbedingungen nicht: »Obwohl der intermodale Wettbewerb so hart wie nie ist, ist die Herstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen kein Thema aktueller Gesetzgebung. Wir haben also Gleichbehandlungsdefizite.« Ungleiche steuer- und energiepolitische Rahmenbedingungen behinderten so die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Schienenverkehrs. Während die DB inzwischen jährlich rund 400 Millionen Euro Steuern und Abgaben auf Energie zahle, sei zum Beispiel der Flugverkehr von Energiesteuern befreit. Und während der Straßen- und Luftverkehr überhaupt nicht vom Emissionshandel betroffen sei, drohten der Bahn ab 2013 mit der vollständigen Versteigerung der Emissionsrechte zusätzliche enorme Kosten.
  3. Zudem gebe es bei technischen Normen weiterhin unterschiedliche nationale und europäische Vorschriften, weshalb der Marktzugang oftmals über technische Zulassungsverfahren behindert werde. Grube macht hier dementsprechend erhebliche Harmonisierungsdefizite aus und fordert, dass die EU-Kommission ihren Auftrag zur Vereinheitlichung ernst nehmen und die Steuerungsfunktion der Europäischen Eisenbahnbehörde ERA ausbauen müsse.
  4. Schließlich weist der DB-Vorstandsvorsitzende darauf hin, dass die Marktöffnung auf der Schiene vor allem zum Wettbewerb zwischen ehemaligen oder fortbestehenden Staatsbahnen geführt habe: »Diesem Wettbewerb stellen wir uns, müssen aber erkennen, dass andere Staaten ihren Bahnen zum Teil stark unter die Arme greifen. Hier sehe ich Regulierungsdefizite.« Denn ungleiche Finanzierungsbedingungen verschärften zusätzlich die asymmetrische Wettbewerbssituation für die Deutsche Bahn.
    Grube machte mit Nachdruck deutlich, dass es nicht sein könne, dass Länder wie zum Beispiel Deutschland, die ihr Schienennetz für Wettbewerber – auch aus dem Ausland – geöffnet haben, jetzt auch noch dafür bestraft werden, dass sie bereits ihre Märkte geöffnet haben. Jetzt müssten erst einmal jene Länder ihre Grenzen aufmachen und für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgen, die uns in Deutschland täglich Wettbewerb machen.

Am 11. August 2010 sind 185 684 und V 203 (Rurtalbahn) mit fabrikneuen PKW auf dem Weg nach Norden, als Gerhard Klug den Zug bei Bonn aufnahm.
Am 11. August 2010 sind 185 684 und V 203 (Rurtalbahn) mit fabrikneuen PKW auf dem Weg nach Norden, als Gerhard Klug den Zug bei Bonn aufnahm.

Gütervorrangnetz gefährdet Qualität des Reisezugverkehrs

Drei internationale Güterverkehrskorridore
(ms/dbK) Gegen den Widerstand der deutschen Bundesregierung, des Bundestags und des Bundesrats haben sich Rat und Parlament der EU am 4. Juni 2010 auf einen Kompromiss für eine neue EG-Verordnung zur Entwicklung eines europäischen Schienennetzes für den Güterverkehr geeinigt. Im Ergebnis wird Deutschland durch diesen Kompromiss die ungeteilte Entscheidungsbefugnis über sein Netz entzogen. Die Entscheidung stellt den Einstieg in eine europäisch gesteuerte Netzbewirtschaftung dar und gefährdet damit aus Sicht der Deutschen Bahn AG die Fahrbarkeit des Personenverkehrs auf den deutschen Hauptmagistralen. Durch diese Verordnung wird Deutschland verpflichtet, innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre folgende internationale Güterverkehrskorridore einzurichten.

  1. Zeebrügge – Antwerpen/Rotterdam – Duisburg – (Basel) – Mailand – Genua
  2. Stockholm – Malmö – Kopenhagen – Hamburg – Innsbruck – Verona – Palermo
  3. Bremerhaven/Rotterdam/Antwerpen – Aachen/Berlin – Warschau – Terepol (Polen-Weißrussische Grenze)/Kaunas

Die DB AG hatte von Beginn an vor den beabsichtigten Eingriffen in den Betrieb des Schienennetzes und den negativen Auswirkungen auf den Schienenpersonenverkehr in Deutschland gewarnt. Die Forderung der deutschen Politik nach ausreichender Flexibilität, um gerade in Transitländern Nachteile für Reisende im Nah- und Fernverkehr zu verhindern, hat jedoch letztlich nicht die notwendige Unterstützung der anderen Mitgliedstaaten gefunden. Zwar ist es dem Verkehrsministerrat gelungen, bei zentralen Punkten wichtige Verbesserungen zu erzielen. So wurden Regelungen, die dem Güterverkehr im Fall von Störungen des Fahrplans pauschalen Vorrang einräumen, nicht gesetzlich festgelegt. In einem zentralen Punkt ist das Verhandlungsergebnis aus deutscher Sicht jedoch als höchst besorgniserregend zu bewerten. So hat sich das Parlament mit seiner Forderung durchsetzen können, Kompetenzen der Trassenvergabe auf eine zentrale Korridorstelle zu übertragen, die von den Infrastrukturbetreibern einzurichten ist. Dies bedeutet eine Zersplitterung der Zuständigkeiten, die erhebliche Auswirkungen auf die europäischen Prozesse und die zukünftige Fahrplangestaltung haben wird.

Holzumschlag im Bahnhof Torgau – Begegnung zweier unterschiedlichen Lokomotiven der ehemaligen DR. Links im Bild rangiert eine V 100 in bordeauxroter Originalfärbung der DR als Mietlok des privaten Unternehmens Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen GbR(WFL). Rechts im Bild ein Güterzug, bespannt mit einer Ellok der Baureihe 155, welcher auf Gleis 3 vom RE 28134 Cottbus – Leipzig überholt wird. Foto (14. Juli 2010): Frank Licht
Holzumschlag im Bahnhof Torgau – Begegnung zweier unterschiedlichen Lokomotiven der ehemaligen DR. Links im Bild rangiert eine V 100 in bordeauxroter Originalfärbung der DR als Mietlok des privaten Unternehmens Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen GbR(WFL). Rechts im Bild ein Güterzug, bespannt mit einer Ellok der Baureihe 155, welcher auf Gleis 3 vom RE 28134 Cottbus – Leipzig überholt wird. Foto (14. Juli 2010): Frank Licht

Bahnhof Fehmarn-Burg wurde wiedereröffnet

(stm) Am 31. Juli 2010 wurde der Bahnhof Fehmarn-Burg wiedereröffnet. Dieser ermöglicht nun einen stadtnahen Zugang zum schienengebundenen Nahverkehr.
Alle zwei Stunden fahren RegionalBahnen nach Lübeck. Auch die Fernverkehrszüge sollen ab nächstem Jahr hier halten. Der Anschluss der Insel-Hauptgemeinde wird die Fahrgastzahlen auf der Strecke mit Sicherheit positiv beeinflussen.

Die Freude über den neuen Bahnhof war bei den Einwohnern Fehmarns bisher getrübt, da er mit der festen Fehmarnbeltquerung in Zusammenhang gebracht wurde. Diese stößt vor Ort auf massiven Widerstand, da sie mit dem Zuwachs des Durchgangsverkehrs und dem Verlust von Arbeitsplätzen auf den Fährschiffen verbunden sein wird.

Errichtet hat die AKN Eisenbahn AG (AKN) die neue Haltestelle als Stichstrecke mit Kopfbahnhof. Sie hat auch den Betrieb übernommen. Der ehemalige Bahnhof wurde im Jahre 1984 im Personenverkehr eingestellt. Mitte der neunziger Jahre folgte der Güterverkehr und die Gleise wurden abgebaut. Er lag nicht weit entfernt vom jetzigen Neubau.

Auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Doppelstockwagen der Israelischen Eisenbahn kehren zur Überholung im Werk Wittenberge, per Schiff, nach Deutschland zurück. 295 048 rangiert am 25. Mai 2010 mit den Wagen im Hamburger Hafen bei Rossdamm. Foto: Stefan Meyer.
Auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Doppelstockwagen der Israelischen Eisenbahn kehren zur Überholung im Werk Wittenberge, per Schiff, nach Deutschland zurück. 295 048 rangiert am 25. Mai 2010 mit den Wagen im Hamburger Hafen bei Rossdamm. Foto: Stefan Meyer.

KBS 145 Kiel – Lüneburg

Investitionen und Fahrplanverbesserungen
(stm) Zum 13. Juni 2010 konnten endlich zwischen Kiel und Lübeck die zahlreichen Fahrplanverbesserungen, die bereits mit der Ausschreibung des Ostnetzes bestellt worden waren, umgesetzt werden. Seitdem wird die reizvolle Strecke durch die Holsteinische Seenplatte zwischen den beiden größten Städten Schleswig-Holsteins im Halbstunden-Takt befahren. Zwei RegionalBahnen verbinden von Montag bis Freitag die Stationen an der Strecke direkt mit dem Hamburger Hauptbahnhof. Zwischen Lübeck und Hamburg halten diese Züge nicht. Von Ostern bis Ende Oktober fährt an Wochenenden außerdem der »Holsteinische-Schweiz-Express« zwischen Hamburg, Lübeck und Kiel jeweils zweimal täglich und verbindet Hamburg ohne Umsteigen mit der Urlaubsregion. Auch in diesem Zug werden Doppelstockwagen eingesetzt.

Die Regionalexpresszüge benötigen für die Strecke jetzt nur noch 68 Minuten, was eine Verkürzung der Fahrzeit um vier Minuten bedeutet. Der weitere Ausbau soll dann im nächsten Schritt die Fahrzeit unter eine Stunde drücken. Der Abschluss der Arbeiten ist für 2014 geplant.

Voraussetzungen für die Verbesserungen war der Abschluss der Oberbauerneuerung im ersten Bauabschnitt und die Kreuzungsmöglichkeit im wiedereröffneten Bahnhof Kiel-Elmschenhagen. Der Bahnhof selbst hat nur einen Bahnsteig, so dass sich hier keine zwei RegionalBahnen begegnen können. Die Regionalexpresszüge fahren durch.

Auch auf dem südlichen Teilstück zwischen Lübeck und Lüneburg wird gebaut. Derzeit ist das ehemalige Stellwerk in Güster noch für die Bedienung von Anrufschranken besetzt. Die Anrufschranke »Güster 4« wurde am 22. Juni 2010 durch moderne Halbschranke mit Lichtzeichen ersetzt.

Etwas weiter südlich zwischen Büchen und Lauenburg wurden die Schienen ebenfalls erneuert und an der Brücke über den Elbe-Seiten-Kanal gearbeitet. Vom 5. bis 31. Juli 2010 war die Strecke bis Lüneburg gesperrt und wurde im Schienenersatzverkehr bedient.

Einige Züge im Berufsverkehr verkehren auf der Kursbuchstrecke 145 lokbespannt mit Doppelstockwagen. 218 435 begegnet am 2. Juni 2010 mit ihrer Garnitur Stefan Meyer in Behl.
Einige Züge im Berufsverkehr verkehren auf der Kursbuchstrecke 145 lokbespannt mit Doppelstockwagen. 218 435 begegnet am 2. Juni 2010 mit ihrer Garnitur Stefan Meyer in Behl.

WEMEG gibt Bw Ludwigslust an SES Logistik ab

(stm) Die Firma SES Logistik GmbH hat das Bw Ludwigslust zum 1. August 2010 von der Westmecklenburgische Eisenbahngesellschaft mbH (WEMEG) übernommen. Die Gesellschaft ist ein bedeutender Dienstleister im Bereich Bahn- und Baustellenlogistik mit Schwerpunkten in Ausbildung, Triebfahrzeug- und Personalgestellung. Die SES Logistik will das Bw Ludwigslust modernisieren und unter anderem als Standort für praktische Schulungen nutzen.

Weiterhin kann die WEMEG ihren Uerdinger Schienenbus, der am Wochenende für Sonderfahrten wie den Schaalsee-Express nach Zarrentin zur Verfügung steht, im Lokschuppen unterstellen. Auch die Eisenbahnfreunde des Vereins Historischer Schienenfahrzeuge Ludwigslust haben weiter Räumlichkeiten vor Ort. Die SES Logistik möchte in Zukunft den WEMEG Schienenbus an Werktagen für zwei bis vier Ausbildungsfahrten pro Monat auf der Strecke nach Zarrentin einsetzen. Die Fahrten werden kurzfristig festgelegt.

Damit hat die WEMEG ihre Umstrukturierungen abgeschlossen. Ihr Hauptstandbein ist nun die Entwicklung von Immobilienprojekten. Zum 1. Oktober 2010 plant die WEMEG die Renovierung des Bahnhofs Wittenburg abgeschlossen zu haben, damit dort die ersten Mieter einziehen können.

01 005 wanderte am 10. August 2010 auf »Solopfaden« als er als alleine fahrender Triebkopf von Michael Mrugalla in Fürth fotografiert wurde.
401 005 wanderte am 10. August 2010 auf »Solopfaden« als er als alleine fahrender Triebkopf von Michael Mrugalla in Fürth fotografiert wurde.

Warnow Netz vergeben

DB erhält Zuschlag für das Netz
(stm) Im Juli 2010 erhielt die DB den Zuschlag für das Warnow Netz im Raum Wismar – Rostock. Die erste Betriebsstufe auf den folgenden Strecken:

soll zum Dezember 2011 in Betrieb gehen. Die Regionalbahnleistungen haben einem Umfang von 1,44 Millionen Zugkilometer. Hierfür werden zwölf »DESIRO Triebwagen« (Baureihe 642) der DB zum Einsatz kommen, die bereits heute auf den Strecken verkehren. Sie werden aber bis dahin ein Redesignprogramm erhalten, um sie in einen neuwertigen Zustand zu versetzen.

Die zweite Stufe wird ein Jahr später zum Dezember 2012 folgen. Für die S- und RE-Bahnen sind 23 Neubautriebwagen des Typs »Talent 2« vorgesehen. Die DB ruft diese Triebwagen aus einem Rahmenauftrag beim Fahrzeughersteller Bombardier ab.

Bis auf die S 3, die bisher von der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) mit Dieseltriebwagen bedient wird, sind derzeit allen weiteren Linien bereits in der Hand der DB. Hier der Überblick:

Die DB behält sich vor wie bisher Teile der Zugleistungen an Subunternehmer weiterzugeben. Derzeitig ist die Rostocker Straßenbahn AG hiermit betraut.

Die Handballer des Hamburger Sportvereins (HSV) haben mit Vizemeisterschaft und Pokalsieg eine tolle Saison hingelegt. Zur Gratulation hat die Hamburger S-Bahn einen Zug in »HSV-Farben« gestaltet. Am 16. Juni 2010 passte Stefan Meyer den 474 004 am Hamburger Hauptbahnhof ab.
Die Handballer des Hamburger Sportvereins (HSV) haben mit Vizemeisterschaft und Pokalsieg eine tolle Saison hingelegt. Zur Gratulation hat die Hamburger S-Bahn einen Zug in »HSV-Farben« gestaltet. Am 16. Juni 2010 passte Stefan Meyer den 474 004 am Hamburger Hauptbahnhof ab.

KBS 205 Rostock – Berlin

Weiterer Bauabschnitt zur Streckenertüchtigung begonnen
(stm) Am 3. Juni 2010 begann mit den Arbeiten zwischen Neustrelitz und Kratzeburg ein weiterer Bauabschnitt der Strecke Rostock – Berlin zur Ertüchtigung auf eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Außerdem soll die Achslast für den Hafenhinterlandverkehr aus Rostock auf 25 t angehoben werden.

Die Fertigstellung wird sich auf dem 15 Kilometer langen Abschnitt bis April 2012 hinziehen, da die Arbeiten unter rollendem Rad erfolgen werden. Für 42 Millionen Euro werden Weichen, Signale, Brücken und Durchlässe erneuert. Der Bahnhof Kratzeburg erhält eine neue 140 Meter lange Bahnsteigkante und eine moderne Beleuchtungsanlage. Um die Fertigstellung der Gesamtstrecke im Dezember 2013 zu ermöglichen, wird es aber im weiteren Verlauf der Strecke zu Komplettsperrungen kommen müssen.

EC 341 »Wawel« Hamburg-Altona – Berlin – Krakow (Krakau), bespannt mit einer Diesellokomotive der Baureihe SU 46 von PKP Cargo, im Bahnhof Cottbus. Diese vom Eisenbahnbundesamt in Deutschland zwischen Cottbus und Forst zugelassene Lok wird den aus deutschen und polnischen EC-Wagen bestehenden Zug bis nach Legnica (Liegnitz) befördern. Von Hamburg-Altona nach Cottbus verkehrt der EC 341 mit einer Lok der Baureihe 182 von DB Regio Cottbus, vermietet an DB Fernverkehr. Dieser Zug sowie der Gegenzug EC 340 werden wegen Bauarbeiten und der damit verbundenen Streckensperrung zwischen Cottbus und Lübbenau über Calau umgeleitet. Foto (14. Juli 2010): Frank Licht
EC 341 »Wawel« Hamburg-Altona – Berlin – Krakow (Krakau), bespannt mit einer Diesellokomotive der Baureihe SU 46 von PKP Cargo, im Bahnhof Cottbus. Diese vom Eisenbahnbundesamt in Deutschland zwischen Cottbus und Forst zugelassene Lok wird den aus deutschen und polnischen EC-Wagen bestehenden Zug bis nach Legnica (Liegnitz) befördern. Von Hamburg-Altona nach Cottbus verkehrt der EC 341 mit einer Lok der Baureihe 182 von DB Regio Cottbus, vermietet an DB Fernverkehr. Dieser Zug sowie der Gegenzug EC 340 werden wegen Bauarbeiten und der damit verbundenen Streckensperrung zwischen Cottbus und Lübbenau über Calau umgeleitet. Foto (14. Juli 2010): Frank Licht

Betrieb der S-Bahn Hannover bleibt bei DB Regio

Formaler Zuschlag voraussichtlich Ende Juli 2010
(ms/lnvg) Die zuständigen Gremien der drei Aufgabenträger Region Hannover, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) haben beschlossen, dass die DB Regio Nahverkehr Eins GmbH die Betriebsleistungen im Schienenpersonennahverkehr im Netz der S-Bahn Hannover übernehmen soll. Die Bieter wurden über diese Entscheidung informiert. Das teilten die drei Aufgabenträger am 6. Juli 2010 in Hannover und Unna mit. Um unterlegenen Bewerbern Gelegenheit zu geben, die Entscheidung nachzuvollziehen, ist laut Vergabeordnung eine zehntägige Frist abzuwarten, bevor der Zuschlag rechtskräftig erteilt werden kann.

Die drei Aufgabenträger hatten diese europaweite Ausschreibung Mitte September 2009 gemeinsam gestartet. Damit wurde ein Wettbewerbsverfahren um insgesamt rund 8,5 Millionen Zugkilometer auf sieben Linien eingeleitet, die vom künftigen Betreiber ab Dezember 2012 gefahren werden sollen. Es war die bislang größte Ausschreibung von Verkehrsleistungen auf der Schiene in Niedersachsen. Pro Jahr entfallen davon ca. 5,6 Millionen Zugkilometer auf das Gebiet der Region Hannover, 2,2 Millionen auf die LNVG und 0,7 Millionen auf den NWL.
Auf Basis des neuen, acht Jahre dauernden Verkehrsvertrags wird die bereits gute Qualität der S-Bahn Hannover für die Fahrgäste weiter verbessert. So wird es ab Dezember 2012 noch mehr Zugbegleiter geben. Außerdem werden alle Fahrzeuge zur Verbesserung der Sicherheit mit Videokameras ausgestattet. Trotzdem werden sich die jährlichen Zuschusszahlungen, die die Aufgabenträger für dieses Netz zahlen, in Zukunft verringern, freuen sich Regionspräsident Hauke Jagau, LNVG-Geschäftsführer Hans-Joachim Menn und NWL-Geschäftsführer Ludger Siemer über das Wettbewerbsergebnis.

183 500 rollte am 12. August 2010 mit einem Schwellenzug nach Augsburg zwischen Wernfeld und Karlstadt an der Kamera von Michael Mrugalla vorbei.
183 500 rollte am 12. August 2010 mit einem Schwellenzug nach Augsburg zwischen Wernfeld und Karlstadt an der Kamera von Michael Mrugalla vorbei.

Rinteln-Stadthagener Eisenbahn gerettet

Bückebergbahn pachtet und betreibt Bahnstrecke
(ms) Die Stilllegung der im Eigentum der Rinteln-Stadthagener Verkehrs GmbH (RStV) befindlichen Bahnstrecke Rinteln – Stadthagen konnte abgewendet werden: Die Bückebergbahn Rinteln-Stadthagen GmbH (BBB) wird die Strecke von der RStV pachten und in eigener Regie im Güter- und Personenverkehr betreiben. Gesellschafter der in Gründung befindlichen neuen Bahngesellschaft mit Sitz in Obernkirchen werden der Förderverein Eisenbahn Rinteln-Stadthagen e. V. (FERSt) und Privatpersonen sein. Die RSE Rhein-Sieg Eisenbahn GmbH wird als Eisenbahninfrastrukturunternehmen tätig und wird auch den örtlichen Betriebsleiter stellen. Die BBB wird den planmäßigen Güterverkehr wieder aufnehmen (Tarifpunkt: Obernkirchen), dessen wesentliche Säulen derzeit die Abstellung von Güterwagen sowie die Holzverladung sind. Schwerpunkt wird aber der touristische Wochenend- und Sonderverkehr sein: Die Dampfeisenbahn Weserbergland e. V. wird neben ihren regulären Fahrten am ersten Sonntag im Monat von Mai bis Oktober weiterhin zahlreiche Sonderfahrten – zum Beispiel Nikolausfahrten – durchführen. Hinzu kommen an jedem dritten Sonntag im Monat planmäßige Zugfahrten des Fördervereins Eisenbahn Rinteln-Stadthagen in den Monaten Mai bis Oktober plus Sonderfahrten.

Gleichwohl folgte Ende Juni 2010 der Anfangseuphorie ein wenig Ernüchterung: Bisher konnten erst 26 Mitglieder für den Förderverein FERSt gewonnen werden, von welchem der Weiterbestand der Bahnverbindung ganz wesentlich abhängt. Auch war die Resonanz bei den Fahrten des Fördervereines noch nicht befriedigend: »Die Bahn ist erst gerettet, wenn sie auch benutzt wird«, zog der Verein ein erstes Zwischenfazit. Informationen über eine Mitgliedschaft im sowie die Fahrten des Vereines gibt es unter www.der-schaumburger.de.

Die 186 212 alias »2820« der SNCB war am 13. August 2010 mit einem gemischten Güterzug in Köln West unterwegs. Foto: Michael Mrugalla
Die 186 212 alias »2820« der SNCB war am 13. August 2010 mit einem gemischten Güterzug in Köln West unterwegs. Foto: Michael Mrugalla

Abellio Rail NRW eröffnet neue Werkstatthalle

Strategischer Standort für weitere Unternehmensentwicklung
(ms/abellio) Auf dem ehemaligen Gelände der Deutschen Bahn in Hagen-Eckesey hat die Abellio Rail NRW GmbH am 10. Juni 2010 eine neue, 105 Meter lange Werkstatthalle offiziell eingeweiht. Insgesamt hat Abellio an diesem Standort etwa 7,5 Millionen Euro investiert, wovon fünf Millionen Euro auf die neue Halle entfallen. »Wir haben damit in die Zukunft der Abellio Rail NRW investiert und für eine langfristige Präsenz im Schienenpersonen-Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen!«, betonte Anton Valk, CEO des Mutterunternehmens Abellio Group. Abellio hatte 2007 in Hagen eine 12.000 qm große Fläche gekauft, auf der mittlerweile etwa 50 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Der Abriss der alten Werkstoffhalle sowie die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte 2009. Die Fahrzeugflotte von Abellio umfasst derzeit 17 FLIRT-Elektrotriebwagen von Stadler (Ruhr-Sieg-Netz) sowie drei LINT-Dieseltriebwagen von Alstom (Emscher-Ruhrtal-Netz).

In flottem Tempo rauschte 120 118 am 13. August 2010 mit einem IC an Michael Mrugalla vorbei durch Hürth-Kalscheuren.
In flottem Tempo rauschte 120 118 am 13. August 2010 mit einem IC an Michael Mrugalla vorbei durch Hürth-Kalscheuren.

Firmengruppe Bögl setzt auf Schiene

Neuer Gleisanschluss in Hamminkeln
(ms) Am 5. Januar 2010 erwachte der zwischen Bocholt und Wesel gelegene Bahnhof Hamminkeln aus seinem »Dornröschenschlaf«: An diesem Tag verließ der erste mit Stahlbetonteilen beladene Ganzzug den neuen Gleisanschluss mit Ziel Antwerpen, wo ein mehr als zehn Kilometer langes Tunnelbauwerk errichtet wird. Die Firmengruppe Max Bögl liefert dorthin mehr als 50.000 Stahlbetonsegmente mit einem Volumen von fast 300.000 Tonnen. Insgesamt 280 Ganzzüge sind alleine für diesen Auftrag vorgesehen. Fanden die Verkehre zunächst sporadisch statt, werden aktuell fünf bis sechs Züge pro Woche abgefertigt. Abgewickelt wird der Verkehr nach folgendem Schema: Die Bocholter Eisenbahn GmbH (BEG) bringt zunächst einen Leerzug von Oberhausen West nach Hamminkeln. Nachdem die Beladung abgeschlossen ist, bringt die BEG den Ganzzug in zwei Fuhren nach Wesel, wo dann DB Schenker die Traktion mit einer E-Lok übernimmt. Die BEG, die im Werk auch eine Rangierlok stationiert hat, ist bei diesem Verkehr im Auftrag von DB Schenker tätig. Die Firmengruppe Bögl wird den Gleisanschluss auch für weitere Aufträge nutzen.

RB 26577 von Meißen nach Leipzig Hbf mit Triebwagen der Baureihe 642 vom Bh Leipzig Süd bei der Einfahrt in den Haltepunkt Döbeln Zentrum. Foto (3. Juli 2010): Frank Licht
RB 26577 von Meißen nach Leipzig Hbf mit Triebwagen der Baureihe 642 vom Bh Leipzig Süd bei der Einfahrt in den Haltepunkt Döbeln Zentrum. Foto (3. Juli 2010): Frank Licht

Die Muldentalstrecke Leipzig – Döbeln – Meißen

(fl) Die KBS 506 Leipzig – Döbeln – Meißen verläuft teilweise im Tal der Freiberger Mulde und hat sowohl für den Ausflugsverkehr wie zwischen Döbeln über Grimma nach Leipzig auch eine große Bedeutung für den Berufs- und Geschäftsverkehr. Alle Reisezüge verkehren als Triebwagen mit der Baureihe 642 von DB Regio-Bh Leipzig Süd mit einer oder zwei Einheiten. Von Leipzig Hbf nach Döbeln Hbf wird ein Stundentakt angeboten, nach Meißen verkehren die Züge zweistündlich. Montag bis Freitag verkehren weitere Verstärkerzüge zwischen Leipzig Hbf und Grimma ob Bf. Nach der Zerstörung durch das große Hochwasser im August 2002 wurden große Teile der Strecke neu aufgebaut. Die Infrastruktur wurde komplett erneuert. Einige Bahnhöfe und Streckenabschnitte, so der Bahnhof Großbothen, wurden mit elektronischen Stellrechnern ausgerüstet und werden von der Betriebszentrale Leipzig ferngesteuert. Die Bahnübergänge wurden mit neuen elektronischen Halbschrankenanlagen versehen. In Großbothen ist durch eine Weichenverbindung die zurzeit nicht befahrene Muldentalbahn nach Rochlitz – Glauchau angebunden. Über eine Reaktivierung bestehen derzeit keine Aussagen, da auch einige Anliegergemeinden und Städte einen Ausbau als Radweg bevorzugen. Döbeln Hbf ist ein Keilbahnhof mit einem denkmalgeschützten, restaurierten Empfangsgebäude und Stellwerken mit Lichtsignalen der Bauart WSSB Typ DR. In Döbeln kreuzt die Muldentalstrecke die zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn Chemnitz – Riesa (– Elsterwerda).

RB 26577 von Meißen nach Leipzig Hbf mit Triebwagen der Baureihe 642 vom Bh Leipzig Süd beim Halt im Bahnhof Döbeln Hbf. Foto (3. Juli 2010): Frank Licht
RB 26577 von Meißen nach Leipzig Hbf mit Triebwagen der Baureihe 642 vom Bh Leipzig Süd beim Halt im Bahnhof Döbeln Hbf. Foto (3. Juli 2010): Frank Licht

Neues Umrichterwerk in Aschaffenburg

Sicherung der Bahnstromversorgung in Nordbayern
(ms/dbK) Zur leistungsfähigen Stromversorgung der Deutschen Bahn in Nordbayern hat DB Energie für 24 Millionen Euro in Aschaffenburg ein statisches Umrichterwerk in Modulbauweise errichtet. Hier werden 110.000 Volt Drehstrom mit einer Frequenz von 50 Hz aus dem öffentlichen Landesnetz in das Umrichterwerk eingespeist. Moderne Technik sorgt dafür, dass am Ausgang des Umrichterwerks 110.000 Volt Bahnstrom mit der für den Bahnbetrieb benötigten Frequenz von 16,7 Hz und einer Leistung von 60 Megawatt in das Hochspannungsnetz der DB Energie eingespeist werden. DB Energie verwendet die elektronische Umrichtertechnik, weil sie deutlich weniger Platz und Wartungsaufwand benötigt, als dies bei rotierenden Umformern der Fall ist. Zudem arbeiten Umrichter energieeffizienter, so dass im Vergleich zu den herkömmlichen Umformern auch die CO2-Bilanz entlastet wird. Der Bau der Anlagen begann in Berlin. Hier wurden elektronische Hochleistungsbauteile im Werk der Firma Converteam in Beton-Container eingebaut. Bereits zwei Tage nach der abschließenden Werksprüfung konnten diese Container dann auf ihrem Platz im neuen Umrichterwerk aufgebaut werden. Durch diese Modulbauweise ist es möglich, die Montageleistung auf der Baustelle deutlich zu reduzieren. Unter Berücksichtigung der Genehmigungsverfahren, der Tiefbauleistungen und der notwendige Ertüchtigungen einer Bahnstromfernleitung ergab sich eine Gesamtbauzeit von knapp drei Jahren.

644 022/522 verließt vor den Augen von Michael Mrugalla am 16. August 2010 als RegionalBahn Richtung Trier den Bahnhof Kyllburg.
644 022/522 verließt vor den Augen von Michael Mrugalla am 16. August 2010 als RegionalBahn Richtung Trier den Bahnhof Kyllburg.

Vogtlandbahn präsentiert Jubiläumslok im Adler-Design

(mm) Am 25. Juni 2010 präsentierte die Vogtlandbahn GmbH in ihrem Betriebswerk in Schwandorf eine Jubiläumslok »175 Jahre Deutsche Eisenbahn«. auf die Schiene - Taurus in Sonderlackierung als Botschafter für das Eisenbahnjubiläum. Die 183 001 trägt anlässlich des Jubiläums für ein Jahr eine auffällige Sonderlackierung im Design des historischen Adlers. Die Maschine wird planmäßig im »ALEX«-Verkehr zwischen Regensburg und München eingesetzt. Die Gestaltung und Beklebung der Jubiläumslok mit bedruckter Folie hat übrigens die renommierte Designerin Gudrun Geiblinger übernommen. Die Künstlerin gestaltete bereits mehrere Sonderloks. Darunter die Themenloks Mozart und 50 Jahre Bundesheer der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) sowie eine Lok zum 200. Todestag des österreichischen Komponisten Joseph Haydn.

Das am 19. Juli 2010 aufgenomme Foto von Michael Mrugalla zeigt 183 001 im Jubiläumsdesign »175 Jahre Deutsche Eisenbahn« im Regensburger Hauptbahnhof.
Das am 19. Juli 2010 aufgenomme Foto von Michael Mrugalla zeigt 183 001 im Jubiläumsdesign »175 Jahre Deutsche Eisenbahn« im Regensburger Hauptbahnhof.

 


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Letzte Aktualisierung am 26. August 2010

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